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Das Vorwort...

OKKULTISMUS IN BAYERN

OKKULTISMUS IN BAYERN
Vorwort


Neugierde!
Die ist gefährlich und aufregend zugleich. Neugierde führt letztlich immer zum Verborgenen, denn auf etwas, das offen daliegt und somit offen-sichtlich ist, braucht keiner neugierig zu sein. Welcher Schüler hat ein sehnendes Verlangen nach Schulbüchern? Deren Inhalt muß lediglich aufgeschlagen und gelernt werden. Zumeist geschieht dies durch mehr oder weniger Zwang.
Okkultisten suchen freiwillig nach Wissen, das macht diesen Kreis von Wissen-Suchern und Wissenden so faszinierend.

Das, was verborgen ist, unerreichbar gar, selten zugänglich, vor allem aber exklusiv – das lockt: So etwas ist im wahrsten Sinne des Wortes „attraktiv“!

Auch Sie, lieber Leser, wurden von diesem Buch angelockt. Sonst würden Sie nicht diese Zeilen lesen. Auch das ist eine Auswirkung der Magie!

Okkultismus und Bayern:
Okkultismus ist immer definiert als das, was im Verborgenen liegt. Wie Sie bald erkennen werden, ist das Okkulte in Bayern so verborgen nicht. Aber hinschauen muß man lernen. Lassen sie sich führen (vielleicht gar ver-führen) zum schärferen Hinschauen. Die „Welt hinter der Welt“ sehen lernen. Das ist enorm wichtig.

Magie?
Ein Wort, das in unseren Tagen schnell gebraucht wird, zu schnell. Es ist ein durch und durch schöpferischer Begriff, denn er beinhaltet das Imgo, das Bild. Wer keine bildliche Vorstellungskraft hat, der wird sich selten für Magie interessieren. Und Bayern denkt bildhaft (und redet bildhaft!). Sehr bildhaft sogar.
Schnell eine Übung: Denken sie an Bayern!
Was sehen sie: ein Bild. - Vielleicht den König Ludwig?
Auch das ist Magie.

Über Magie sind unzählige Bücher geschrieben und Abhandlungen. Profundes Wissen über Magie und Okkultismus in Bayern ist oft unter dem Siegel „Volksbräuche“, „Volkskunde“, auch „Tradition“ gut verborgen. Denken sie nur an Drudenfüße und seltsame Giebelreiter an Hausdächern, an Perchten, Buttenmanndl, Kramperl und die uralten Riten bei Feuer-Bräuchen im Jahreskreis!

Die wirklich guten Schriften über „das Verborgene“ in Bayern und nicht nur in Bayern bekommen sie nicht in der Buchhandlung, - wiewohl in den letzten zwanzig Jahren Werke publiziert worden sind, die nie und nimmer für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein sollten.
Jedes der magischen Druck-Werke grenzt sich ab, warnt, deutet an, lässt erkennen, dass der Autor irgendwo „dazu gehört“, aber auf keinen Fall mehr sagen darf als er sagt …

Aber es ist gar nicht so schwer. Nur, wie schon gesagt, - hinschauen! Beobachten mit unabdingbarer Schärfe, das müssen Sie lernen.
Die gängige, wiewohl wahre Definition von Magie:

Bewusstseinsveränderung!
Bewußtseins-Veränderungen durch Willenskraft verursachen. Dazu gehört: Eisern den Willen schulen.

Magie in Bayern! Wille und Bayern!
Der Wille hängt immer mit dem Wollen zusammen und (damit!) mit dem Können.
„I mog ned“, das heißt eigentlich nicht nur „ich will nicht“, sondern, „Ich kann nicht, weil ich nicht will“.
Andersrum: „I kannt, wenn i mächad“. Magie ist Willens-Schulung, vor allem im Voralpengebiet. Magier sind sehr willens-stark, bayerische Magier sowieso.
Wille ist immer königlich. Denken Sie doch an den schier unglaublichen Willen des Magiers König Ludwig II. Was der wollte, wurde Realität. Egal, was der Rest des Volkes und der Politik-Kaste gewollt hat. Sein Wille geschah und geschieht. Bis heute.

Gefährlich (oder besonders interessant) wird es, wenn Kräfte heraufbeschworen werden. Und das ist letztlich immer der Fall.
Also stellen Sie erstaunt fest, was alles Magie ist.

Bleiben Sie aber dem Lieben Gott treu.
Der ist stärker und redlicher als alles andere!

Farben, Zahlen, Gesten, genau betonte und zielgerichtete Worte oder Symbole; wenn nicht gar ein Symbolbau, der dies alles beinhaltet, was zur Magie gehört (Michaelskirche in München; St. Koloman; Schloß Neuschwanstein!), das gibt dann dem Unbewusten die richtigen Instruktionen. Ein Prozeß beginnt, beginnt allein schon beim Betrachten und Sinnieren, eine Bewusstseins-Bildung der Masse beginnt, ein morphogenetisches Feld tut sich auf, welches stets das kollektive Unbewußte mit einbezieht.

Wer die Gesetze der Magie in Bayern erkennt, - in Bayern insbesonders! -, dem wird das Wort „Zufall“ fremd werden.
„Zufall“ ist nämlich lediglich die Willens-Steuerung des Unterbewusstseins. Was wir unbewusst längst wollen, das manifestiert sich alsbald als zufällige Realität, es „fällt zu“.

„Ja sowas ..“, sagt der Bayern dann wissend verharmlosend, „ … des hätt i ned denkt!“
Von wegen. Das Unterbewusste hat es sehr wohl gewollt.



Nach diesem Buch werden sie nie mehr unbefangen (einfach so, weil es zum Ausflug gehört) eine Kraftort-Kirche betreten., werden nie mehr zufällig irgendwo sein.

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