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UNBEKANNTER SOLDAT

UNBEKANNTER SOLDAT, ARMEEMUSEUM UND HOFGARTEN.
ABLADEND UND AUFLADEND ZUGLEICH:
MACHT DER PLATZ UNSERE POLITIK?
Die Feststellung mag vielleicht banal klingen. Aber München ist wirklich einmalig.
Sie können hier „Kraftort-Surfen“! Der normale Stadtbummel wird zum Abenteuer-Trip, wenn Sie bereit sind und ein wenig Vertrauen in meine Theorien und mein Wissen und damit genügend Vorkenntnisse mitbringen.
Sie erschauen die „Welt hinter der Welt“: - Wenn Sie die Isarstadt mit dem Blick und dem Gefühl für „den Ort“ wissend und mit Bedacht begehen; wenn Sie sich für den Verlauf der Energiepunkte und für den „run“ der bekannten Flussachsen einen Blick und ein Gefühl aneignen.
Es lohnt sich, es verändert Ihr Leben, ändert dramatisch Ihre geschaute und gefühlte Erlebnis-Welt; vielleicht auch Ihr ureigenes Zeit(en)Gefühl.
Dies seltsam schaurig-schöne Wechselbad verschiedenster ortsgebunder Energien zu erleben, - so wie dies sonst auf der Welt kaum in solcher Dichte, Intensität und in so einer rasanten Abwechslungsfolge möglich ist: Dies bedeutet „München“ so zu erfahren, wie es wirklich ist.
München - alles andere als gemütlich. Wahres Geheimnis einer Stadt der Macht.
Das macht eine seltsame Münchner Mischung aus Lage, geologischer Grund-Lage (Schotter, also keine Ur-Statik wie etwa der Granit im Bayerischen Wald) und dem einmaligen fiebrigen Licht, wie es hier die Licht- und Schattenseiten des Daseins und der Föhnstadt majestätisch ausleuchtet.
Hell und Dunkel und alles zugleich, wenn´s sein muß. München hat gar wenig Grautöne. München ist nie langweilig. München ist bi-polar und sogar brutal. Gut und Böse, wenig dazwischen, wie die ganze übrige Welt eben auch. Himmel und Hölle.
Setzten sie sich auf eine der wunderbaren Bänke im Hofgarten, am besten so, dass Sie die magische Rundkuppel der Theatinerkirche „im Blick“ haben. Dazu noch den Dianatempel unter den Föhnschlieren, die einen geradezu aufreizend blauen Himmel zieren wie die geniale japanische Federzeichnung eines unbekannten Meisters.
Über die magischen Achsen in dieser verrückten Stadt haben Sie schon an anderer Stelle erfahren. Hier im Hofgarten spüren Sie genau den zupackenden Energiefluss des „Fürstenweges“, der schon beim Schloss Nymphenburg beginnt und bis hierher reicht. Betreten Sie die Mittelachse des Hofgartens, diese führt genau in west-östlicher Richtung, zielt mitten durch den Diana-Tempel und …

… trifft exakt die seltsam düstere, dunkelsteinige Komposition des Unbekannten Soldaten.
Den aber sehen sie noch lange nicht, wenn sie hierher wandeln. Sie staunen lediglich über eine auffällige Steinkomposition, die zugleich anziehend und abstoßend ist. Der monumentale Deckstein erinnert an Megalithen in Tischform aus keltischer, heidnischer Zeit, bei denen ein gewaltiger Deckstein auf Säulensteinen ruht und so ein archaischer Ur-Tempel entsteht.
Sammeln Sie sich (das ist hier bitter nötig und bei schlechter seelischer Verfassung sollten Sie niemals hierher gehen). Schreiten Sie auf das steinerne Areal zu, das bei näherem Herankommen an Dunkelheit, aber auch an seltsam pricklender Anderswelt-Ästhetik gewinnt. Alles geht nach unten. Unterwelt in München, wie schnell ist sie erreichbar. Vom Licht ins Dunkel, vom Dunkel wieder ins Licht.
Dieses Kriegerdenkmal, vor der Ruine des ehemaligen Armeemuseums passend gelegen, heute in seltsamer Weise als energetisches Vor-Feld für die Neue Staatskanzlei die Zerrüttung des politischen Denkens mitbestimmend, ist nicht umsonst in die Erde versenkt. Es erinnert an die Gefallenen des ersten Weltkrieges von 1925. Der wuchtige Monolith deckt den Guftraum ab, in dem Arno Bleekers „Toter Soldat“ ruht.
Sinnieren sie über dies seltsame Zusammenspiel zwischen dem 1906 gebauten Bayerischen Armeemuseum im Osten mit der magischen Kuppel, dazu der links und rechts sich anbiedernden Staatskanzlei mit dem bezeichnenden Glaselementen und dem offen-sichtlichen Gegensatz zu der Harmonie des Hofgartens mit seiner wunderbaren und wissenden geometrischen Gliederung und seinen fünf Schalenbrunnen. Die stehen, wie alles fließende Wasser, für Leben.
Dazu mittig der Diana-Tempel mit der Landesallegorie „Tellus Bavarica“ oben auf dem Kuppelrund: Bayerische Erde, Mutter Erde, ewiger Bezug der Erdung zum Weiblichen.
Welch ganz andere, machtlüsterne Aus-Sage hat die Monumentalkuppel des Armeemuseums im Osten!

Gedanken:
Lieber nicht alles zu Ende denken, was hier, östlich des Hofgartens, energetisch angelegt ist.
Wenden sie sich dem Leben zu, dem Diana-Tempel.
Leben ist Liebe und Liebe ist Gott.

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