IMPRESSUM  |  

Sie sind hier: 

>> BRAUNE HAUS  >> KÖNIGSPLATZ 

KÖNIGSPLATZ

Am Königsplatz erfahren wir die überwältigende Tiefenwirkung des magischen Ortes auf Körper, Geiste und Seele. Das Ahnengedächtnis aktiviert sind. Machtort und Machtmissbrauch. Gibt es tatsächlich gute und böse Kraftlinien?

Wichtige Vorüberlegungen:

Ein Ort wirkt immer, so oder so.
Auf zahllosen Führungen zu Magischen Orten beginne ich mit dem Satz:
„Kraftort oder ein Magischer Ort, - dies sind besondere Stätten, an denen mit dem Ankommenden etwas geschieht. Der Ort wirkt, verändert, transformiert. Es passiert etwas mit dem, der da ist!“

Und so ist es auch. Orte verändern, beeinflussen, be-wirken. Und dies weitaus heftiger, nachhaltiger, und im Wortsinne Seelen-greifender, als sich sogar der interessierte Kraftortfreund dies vorzustellen vermag.
Und der Massenmensch, - oder noch schlimmer: der Massenmensch, der soeben Teil einer Masse geworden ist und dessen Massenbewusstsein mit schwarzmagischen Praktiken aktiviert wurde -, der bleibt am Magischen Ort schutzlos demjenigen ausgeliefert, der manipulieren will.

Karaftorte, Thingplätze, Heilige Stätten, sie werden seit Urzeiten zur Heilung und Geist-Findung benutzt. Schwarzmagier aber wissen, dass an diesen besonderen Stätten die übelste Menschenbeeinflussung und Massensuggestion möglich ist, dass Manipulation dort besser funktioniert als anderswo.

Die Mächtigen aller Zeiten haben ihr geomantisches Wissen, - oder das ihrer Magier, Priester, Weisen -, sehr bewusst benutzt und eingesetzt. Das niemals vollständig entschlüsselbare Phänomen der ägyptischen Pyramidenbauten und -Formationen gibt beredtes Zeugnis.
Solche bewusst die Erdkraft überhöhenden, anzapfenden, Erd- und kosmische Energien ableitenden Bauten wurden zudem absichtlich so gesetzt, dass sie den Bezugspunkt von Großraumlinien bildeten: Kraftpunkte auf Kraftlinien, (Kraft)Flusslinien; auf Drachenpfaden.

Hier in München ist es die Linie von Schloss Nymphenburg über den Kraft-Generator Königsplatz, hin zur heutigen Staatskanzlei (!).
Der Grund für sämtliche energetischen Zweckbauten überall auf der Welt ist stets der gleiche:
Gedankenkontrolle, Kontrolle des energetischen Nachrichtenaustausches, Kontrolle der Suggestionsmittel, Kontrolle dessen, was die Masse denken darf und soll: Macht!
Und nun: Persönliches Erleben der Kräfte auf diesem für immer „geladenen“ Platz:

Betreten Sie nun den Königsplatz in München.
Hier spüren sie die Kraft des Ortes an jedem beliebigen Punkt, denn die Nympenburger und Brienner Straße bedeuten eine klassische Drachenlinie. Auf diesem schnurgeraden Verbindung gewollter Kräfte und Energien liegen die Kaskaden des Nymphenburger Schlossparks, der Rotkreuzplatzes mit dem pfählenden Turm der Schwesternschule, der Stiglmaier- und eben der Königsplatz,von hier bereits sichtbar der Obelisk, dann der Diana-Tempel des Hofgartens, - schließlich die Magische St. Anna Pfarrkirche im Lehel.
Ein Blick auf den Stadtplan genügt, verblüfft, - und entsetzt!

Durchschreiten sie die Propyläen, jenes monumental-klassizistische Kraft-Tor, ( griech. Propylaion bedeutet Torbau) , schon von Anfang an als Schleuse der Kraft und des Energieflusses gedacht – und später so schamlos ausgenützt.
Übrigens: Seit der Errichtung war der „Königliche Platz“ als Tempelbezirk gedacht.
Ludwig I. hatte seinen Architekten Klenze beauftragt, das enorme Wissen der Antike hier wirksam werden zu lassen. 1817 konzipiert, erst 1862 vollendet, erfüllte der eigenartig lockende, aber höchst gefährliche Platz zu jeder Stunde seine Aufgabe.
Und im Dritten Reich wurde der Energiefluss bewusst durch zwei Tempelchen hochtransformiert, die am östlichen Ende die heute durchlaufende breite Straße, also die hochwirksame Energielinie flankierten.
Hitlers Architekt Troost wollte hier einen Anspruch auf die Ewigkeit verwirklichen, - für den Energetiker ist dies in erschütternder Weise heute noch spürbar! Es handelte sich dabei übrigens um so genannte Ehrentempel, rechts und links von der Brienner Straße gebaut. Wieder eine Energieschleuse, allerdings natürlich eine schwarzmagische. Die heute nicht mehr vorhandenen Tempel dienten als Ruhestätte für „16 Blutzeugen“, gefallen am 8. und 9. November anlässlich des Hitler-Putsches.
Dem Platz nahe liegende Bauten oder Umbauten („Braunes Haus“) gehören zu diesem Gesamtkonzept, - wir wollen uns aber auf den Königsplatz selber konzentrieren.

Sie erschreiten sich die Propyläen, öffnen das Tor, - in Ihrem Inneren. Sie spüren: Kraftfluss, Antike, immer schon Macht. Steigen Sie Stufen hoch, suchen Sie im Inneren des magischen Großtores die Stelle, die für Sie am meisten wirkt. Achten Sie auf alles. Zum Königsplatz hin, also im Osten das seltsame Rundpflaster, es schließt den entscheidenden Teil einer unsichtbaren Kraftsperre hermetisch ab. Setzen sie sich auf eine der Stufen, nehmen Sie Platz auf einem der Simse. Lassen Sie die Steine sprechen. Welche Stimmen hören sie? Dann positionieren Sie sich so, dass Sie bis zum Obelisken sehen können.

Blicken Sie nach vorne, nach Osten, wo am anderen Ende des Platzes zur dunkelsten Zeit Deutschlands die beiden zwei Tempel standen, ebenfalls von Hitlers Architekten Troost gebaut. Vor diesen Tempeln befanden sich 33 Meter hohe stählerne Masten, die kupferne Adler als Hoheitszeichen trugen.
Stellen Sie sich das alles vor und imaginieren Sie, welche Kraftströme, verbunden mit dem gleichgeschalteten Nichtwillen der Massen, hier aktiviert worden sind.

Und dann schreiten Sie den Königsplatz ab.
Beginnen Sie zur Linken mit der Glyptothek, Klenzes Meisterwerk. Traumhaft zeitverlorene Energien im Inneren oder auch auf den Grünanlagen hinter dem Bau. Zumeist rechtsdrehende Energien. Ein Areal der Muse und Reinigung, an dem die spätere Besetzung mit Aufmärschen und Massenkundgebung der ganz anderen Art fast spurlos vorbeigegangen zu sein scheint.
Wenn Sie aber die Straße überqueren, also sich gen Süden wenden, ändert sich alles! Beginnen sie mit der Antikensammlung, gehen Sie mit bewussten Schritten die 23 (!) Stufen des monumentalen Ziebland-Tempels langsam nach oben. Dann achten sie, auf oberster Stufe stehend, auf Ihre Gefühle. Erregend, beängstigend, kalt und warm zugleich. Eine liebenswerte Auflockerung geben zur Sommerszeit Studenten, die hier und auf den Stufen der gegenüberliegenden Glyptothek Musestunden verbummeln.
Östlich dieser Antikensammlung, also ganz in unmittelbarer Nähe der Tempel, wabert die Kraft unbändig. Hier laden, nahe einer Grünanlage, - die Sie näher erkunden sollten -, schattige Bänke zum Verweilen.
Tun Sie es. Die energie dreht hier nach links. Neben dem wunderbaren Blick eine aufwühlende Unruhe, - sie wissen jetzt, warum! Wenn Sie geübt sind, sehen Sie den Kraftstrom - und viele unerlöste Entitäten - an sich vorbeifließen.

Sie sollten sich hier an dieser Stelle darüber klar werden, dass die Kraft des magischen Ortes nicht statisch ist, sondern fließt! Und besonders wirksam ist die Ortsenergie an so genannten Flussachsen. Solche durchziehen ganz Bayern, treffen jeden ausgewiesenen Magischen Ort und ergeben auf der Karte das Muster der Raute.

In München sind Flussachsen bewusst geschaffen und verstärken die bereits vorhandenen Naturkräfte.
Es sind dies die Ludwigsstraße / Leopoldstraße, die Maximilianstraße, die Prinzregentenstraße, - und eben hauptsächlich die Nymphenburger / Briennerstraße.
Nun werden Sie auch die Funktion des Siegestores, des Maximilianeums, des Friedensengels (siehe dort) und der Propyläen neu sehen.
Welt hinter der Welt!

Neue alte Gedanken auf diesem Platz:

Schwingung, Magnetismus, Kraftfluss, unbenennbare Kräfte, aber hoch wirksam! Seele und Körper obliegen nun urplötzlich vorhanden Gedankenformen, die schon lange da sind.
Sie klicken sich ein, - in den Kraftfluss, auch inden Fluss der Dinge, ebenso in das Ahnengedächtnis.
Und eben auch in sämtliche Rituale und guten oder bösen Absichten, die hier irgendwann gewollt sind.
Kühne Überlegung: Wenn dies schon ein Platz der Manipulation ist; - warum manipulieren sie sich nicht selbst? Beherrschen Sie Ihre dunkle Seite, werden Sie Herr, Herrscher über Ihren Schatten. So können sie die eigenartige Aufladung des Königsplatzes für sich persönlich umpolen.
Ich persönlich muss hinterher immer hinaus in die freie Natur, wenn ich den Königsplatz besucht habe. Ohne irgend eine Art der Reinigung sollten Sie den Tag des Besuches niemals beenden.
Auch wenn Sie nur eines der so beliebten Open-air-Events besuchen: Vorsicht! Nach all dem oben Beschriebenen und dem Wissen, das sie nun haben: glauben Sie wirklich, dass dieser Platz nicht immer noch seine Arbeit tut?


Passende Übung:

Da der Platz so verschiedenartig geladen ist, bieten sich Posen des klassischen Altertums an oder Runenübungen. Stellen Sie sich so, dass Ihr Körper vollendet im Gleichgewicht ruht. Stellen sie sich vor, sie seien eine Statue der Glyptothek. – vielleicht gar der Barberinische Faun ...? Seien sie ebenmäßig und schön. Aber nicht zu lange in der prallen Sonne stehen oder liegen.
Oder Sie formen mit dem Körper die Anfangs-Rune Ihres Vor- oder Zunamens. Wenn man sie beobachtet und für verückt erklärt, sagen Sie einfach, sie hätten dies in vorliegendem Buch gelesen.

Länge:

Nicht wesentlich. - Da Sie aber immer wieder fasziniert hin- und hergehen werden, um die genannten kräfte zu ahnen und zu spüren, sind Stunden durchaus möglich.

Wie komme ich hin?
U2 ab Hauptbahnhof. Nur eine Station bis zum Königsplatz.
Aus: Das Magische München. Nymphenburger Verlag, München 2007, S.84-89

Druckbare Version